Grafik

Die Grafik eines Laptops lässt sich technisch in zwei Kategorien einteilen: Dedizierte Grafik und integrierte Grafik. Eine integrierte Grafik (auch iGPU) ist Bestandteil der CPU, während eine dedizierte Grafik ein eigenes Bauteil darstellt. Integrierte Lösungen besitzen keinen eigenen Speicher, sondern zweigen diesen vom Arbeitsspeicher ab, dedizierte Grafiken hingegen haben eigenen Speicher.

Die integrierte Grafik bei Intels Prozessoren "HD Graphics" / "UHD Graphics" und "Iris" / "Iris Pro" sind nur bedingt empfehlenswert, für das vergleichbare Produkt bei den AMD Ryzen Prozessoren ist die "Radeon Vega"-Grafik gilt das ebenso. Etwas erstaunlich ist die gelegentlich anzutreffende Kooperation der Konkurrenten: Intel-Prozessoren mit integrierter Grafik "Radeon RX Vega" von AMD - dennoch auch nicht empfehlenswert. Insbesondere bei den Mindestanforderungen, die die CAD-Software-Hersteller für ihre Programme vorgeben, wird von integrierten Grafiklösungen meist abgeraten.

Unbedingt empfehlenswert ist daher eine dedizierte Grafik: Bei den dedizierten Grafiklösungen gibt es, ähnlich wie bei den Prozessoren, ebenfalls zwei Hersteller, die im Wesentlichen den Markt unter sich aufgeteilt haben: nVidia mit der Baureihen GeForce RTX (Vorgänger GTX) ist hier der absolute Platzhirsch, AMD mit der Baureihe "Radeon RX" ist vergleichsweise selten anzutreffen. Laptops mit den kommenden Grafikkarten von intel aus der Serie Arc sind erst angekündigt und noch nicht verfügbar (Stand September 2022).

Ansonsten ist die Grafikleistung eine Frage des Geldbeutels und der persönlichen Anforderungen. Selbst einfache dedizierte Grafiken übertreffen die integrierten leistungsmäßig fast immer. In der unten verlinken Rangliste rangiert die schnellste integrierte Intel-Grafik auf Platz 245.
Die meiste Leistung bietet die RTX-Serie von Nvidia.

Eine der anspruchvollsten Anwendungen an die Grafikhardware (Lumion) setzt mindestens eine GeForce GTX 1650 Ti voraus, besser eine RTX-Grafik. Twinmotion legt die Latte sogar noch etwas höher, aber mit derartigen Programmen zur Echtzeitvisualisierung kommt man in den ersten Semestern nicht zwingend in Kontakt. Komplexe Modelle sind dann mit normalen Laptops ohnehin kaum noch zu bewältigen, so dass man dann evtl. auf die leistungsfähigen Arbeitsplätze im PC-Pool ausweichen sollte.

Auch hier der Vollständigkeit halber eine Rangliste: Mobile-Grafikkarten-Rangliste.